Logo add-e

add-e – Erfahrung und TestberichtNeutralitĂ€t mutual geprĂŒft

Mit nur 2,5 kg Systemgewicht und einer absolut unauffĂ€lligen Erscheinung, verwandelt der add-e NEXT jedes Fahrrad in ein vollwertiges E-Bike. Überzeuge dich selbst von diesem minimalistischen Umbausatz aus Österreich in unserem add-e Testbericht!

Produkte der GP Motion GmbH

add-eadd-e-umbausatz

Als wahrscheinlich kleinster und leichtester E-Bike Umbausatz wird die kleine Reibrolle unter das Innenlager des Fahrrads montiert. Mit zwei Karbonarmen lÀsst sich der Antrieb so an nahezu jedes Fahrrad anbringen. Noch den Tritt- und Geschwindigkeitssensor montiert. Fertig. Der Abstand der Rolle zum Reifen kann durch ein mitgeliefertes Werkzeug ebenfalls schnell und passend eingestellt werden.

Mit seinem Gewicht von weniger als 1 kg und einem maximalen Drehmoment am Reifen von 8,5 Nm ist der Hilfsmotor zwar nicht fĂŒr die ganz großen Berge geeignet, aber in vielen Situationen eine spĂŒrbare UnterstĂŒtzung. Außerdem können höhere Drehzahlen der Reiberolle ein geringeres Drehmoment in gewissem Umfang kompensieren. Der dazugehörige Akku besitzt eine KapazitĂ€t von 200 Wh und damit eine maximale Reichweite von etwa 50 km. Dies schwankt natĂŒrlich mit der gewĂ€hlten UnterstĂŒtzung. Zudem kommt er im unauffĂ€lligen Trinkflaschen-Design daher und besitzt eine im Deckel integrierte Steuereinheit, die sich durch einfaches Drehen bedienen lĂ€sst. Dadurch entfĂ€llt zusĂ€tzlicher Kabelsalat fĂŒr Controller oder Bedienteil.

zum Angebot
E Bike Umbausatz Ranking

Vor- und Nachteile des add-e NEXT Lite

Vorteile

  • extrem leicht
  • einfache Montage
  • Trinkflaschen-Akku mit Controller

Nachteile

  • leicht erhöhter Verschleiß des Reifenprofils
  • relativ laut bei geringen Geschwindigkeiten

ZusÀtzliche Vorteile des add-e NEXT Lite

  • GerĂ€usch deutlich reduziert
  • Bluetooth Sensoren und noch einfachere Montage
  • Elektronik verbessert

Hintergrundinfos zur GP Motion GmbH

Der Österreicher Fabian Gutbrod ĂŒberlegte sich als Student, ob es denn keine Möglichkeit gĂ€be, ohne Schweiß mit dem Rad zur Uni zu fahren. Zwar gab es damals schon E-Bikes. Aber sie waren ihm zu schwer und zu teuer. Außerdem wollte er sich nicht von seinem liebgewonnenen Fahrrad trennen. Daher kam ihm auf dem Hof seiner Wohnung, beim Betrachten eines alten E-Rollers, die Idee selbst etwas zu basteln. Schnell war der Roller zerlegt und nach vielen verschiedenen Versuchen nahm die Reibrolle ihren Anfang.

2015 grĂŒndeten der mittlerweile zum Master fĂŒr elektrische System aufgestiegene Fabian Gutbrod, der Master fĂŒr Maschinenbau Thomas Pucher und die studierte Wirtschaftlerin Tihana Pintaric im österreichischen Villach die GP Motion GmbH. Sogleich gingen sie mit einer Indiegogo-Kampagne ans Geld sammeln fĂŒr ihren neuen Antrieb fĂŒr ElektrofahrrĂ€der, den add-e. Die Kampagne endete im Juni 2015. Sie sammelte von 560 UnterstĂŒtzern ĂŒber 413 000€ ein. Das entspricht 251% des eigentlichen Finanzierungsziels. Somit konnte die Produktion beginnen.

Heute ist add-e am österreichischen Markt fĂŒr ElektrofahrrĂ€der etabliert und liefert seine UmbausĂ€tze in fast alle LĂ€nder der Erde aus.
Ach und fĂŒr alle Sportfans: Fabian Gutbrod von add-e hat nichts mit Fabian Gutbrod, dem Handballspieler und Juniorenweltmeister vom Bergischen HC, zu tun.
zum Angebot

Hat dir unser Artikel weitergeholfen? Dann hilf uns das Wissen zu verbreiten!

22 Gedanken zu „add-e – Erfahrung und Testbericht

  1. Karl Flad

    Ich wollte mein add-e an meinem Fahrrad einbauen. Leider liefert die Firma kein Keile zum unterlegen, um den geforderten Anstellwinkel der Montageplatte zu erreichen.

    Antworten
  2. Peter Friedrich

    Habe vor kurzem 2 add-eÂŽs fĂŒr Bromptons gekauft, (fĂŒr meine Frau und mich). Vorerst hatte ich nur einen der Antriebe an meinem B. montiert um zu testen, wie die Sache lĂ€uft. Nach einer kurzen Testfahrt stellte ich fest, fahrtechnisch scheint es da keine großen Mucken zu geben, der Motor schiebt schön an. Reichweitetechnisch konnte ich noch keine Erfahrungen sammeln, da eben nur Testfahrt.
    Jedoch schrĂ€nkt das System konstruktionsbedingt die Bromptons in einem anderen wichtigen Aspekt ein. Bromptons sind bekanntermaßen FaltrĂ€der mit einem 1A Faltmechanismus der die RĂ€der gefaltet nicht nur rollen, sondern auch tragen lĂ€ĂŸt ohne dass sie wieder „auseinanderfallen“ Eine Sperrvorrichtung an der Hinterbremse montiert, macht es möglich, das Brompton in den Zug zu heben, Stiegen hinaufzutragen, etc. Da muss nichts extra gesichert werden.
    Diese Sperrvorrichtung muss vor Montage des add-e Antriebs entfernt werden, sonst passt der Antrieb nicht in den Hinterbau.
    Was zur Folge hat, dass das Brompton zwar noch gefaltet werden kann, aber nicht mehr zusammenhÀlt. Möchte man es transportieren, fÀllt es in seine gefalteten Bauteile auseinander.
    Das wĂ€re ja OK, wenn es dem Kunden eindeutig gesagt werden wĂŒrde. add-e verliert ĂŒber diesen Wegfall einer wesentlichen Funktion eines Brompton kein Wort, gar nicht zu sprechen von einer Idee, diesen Nachteil zu kompensieren. Es gibt eine Kompensierung die mir einfiel, nÀÀmlich das Festzurren des Oberrohres des B. mit dem Rad des parallel darunter liegenden Hinterbaues. Dadurch wird die sichere Faltung des B. wieder hergestellt. Aber: warum muss so etwas einem KĂ€ufer einfallen und nicht add-e? Meine Frau und ich ĂŒberlegen, trotz dieser Idee, die Antriebe wieder zurĂŒckzusenden, obewohl sie als solche brauchbar scheinen. Denn: wenn add-e so wenig ĂŒber wichtige Nebenfolgen eines Umbaues nachdenkt, ist dann der Antrieb selbst wirklich zuverlĂ€ssig und durchdacht? Überdies gibt es auch noch andere, kleinere Dinge, die etwas husch-pfusch erscheinen: Akkuhalter der nur mit KlettverschlĂŒssen anstelle solider Kabel- oder Schlauchbinder fest montiert werden kann, Sensoren an der Hinterradnabe mit bloßen O-Ringen befestigbar (sehr verlustanfĂ€llig), dieser Sensor selbst ist an den anliegenden Stellen bretteben und bildet nicht die Kurve der Hinterradnabe ab.
    Gute Idee, auch die ProduktionsausfĂŒhrung der einzelnen Teile eher wertig, aber bei den Konstruktionen der „Kleinigkeiten“ wurde geschlampt.
    Bei billiger Chinaware wĂŒrde man da keinen Kommentar verlieren, aber bei einer österr. Ware um ĂŒber 1000,- durchaus.

    Antworten
  3. JĂŒrgen

    Hallo
    Seit einem Jahr nutze ich dieses System.
    Ob die Beratung , Fragen oder Montage habe ich immer einen kompetenten Ansprechpartner bekommen.
    Das System lÀuft zuverlÀssig auch bei Regen.
    FĂŒr einen Alltagsnutzer mit seinem vertrauten Rad optimal.
    Auf den Freizeit- Wegen nutze ich es aus Prinzip nicht.
    Da fahre ich Rad !
    Besonderen Lob gehört dem Service Partner Herrn Prögel .
    Weiter so.

    Antworten
  4. Werner Mayer

    Hallo Radler,
    ich (69) habe den Antrieb nun 1 Jahr in Betrieb und freue mich jedes mal, wenn ich auf meinem Rad sitze! Mit dem „Handschalter“ macht das Ganze noch mehr Spaß, und die Reichweite verlĂ€ngert sich, da man den Antrieb erst bei Bedarf zuschaltet und sonst sportlich bleibt!! Den zweiten Antrieb an das Rad meiner Frau habe ich nach dem Testjahr jetzt problemlos angebaut! Beide Motoren laufen absolut gerĂ€uschlos! Da beide Umbauten an sehr bequemen TourenrĂ€der mit 21 Gang Schaltung gemacht wurden, ergĂ€nzt der Motor ein Leistungsdefizit bei lĂ€ngere Tour! Zu allen Beanstandungen hier sei gesagt: Versteht man die Technik, so kann man vorausschauend Probleme vermeiden. Wichtig, immer den gleichen Reifendruck (4-4,5 Bar) fahren (kontrollieren); den Anlagedruck des Motors mĂ€ĂŸig einstellen, nicht zu stark (ist Quatsch!), und damit die Belastung der Motorstatik (Lagerdruck-Reibwiderstand etc.) so gering wie nötig zu halten (geht auch auf die AKKU-Reichweite). Dies sind die wesentlichen Merkmale… dann hĂ€lt das System!
    Auf Wegen ohne Asphalt den Motor möglichst wenig oder nicht benutzen. Die im Reifen verklemmten Steine gehen voll zu Lasten des gesamten Systems!
    Bei dieser Beachtung steht einem sehr langen Fahrspaß mit dem persönlichen sportlichen Einsatz und der Freude am eigene Fahrrad nichts mehr im Wege!

    Alles Gute dem ADD-E Team
    Werner Mayer

    Antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darĂŒber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.