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add-e – Erfahrung und Testbericht

Mit nur 2 kg Systemgewicht und einer absolut unauffälligen Erscheinung, verwandelt der add-e jedes Fahrrad in ein vollwertiges E-Bike. Überzeuge dich selbst von diesem minimalistischen Umbausatz aus Österreich in unserem add-e Testbericht!

Produkte der GP Motion GmbH

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Als wahrscheinlich kleinster und leichtester E-Bike Umbausatz wird die kleine Reibrolle unter das Innenlager des Fahrrads montiert. Mit zwei Karbonarmen lässt sich der Antrieb so an nahezu jedes Fahrrad anbringen. Noch den Tritt- und Geschwindigkeitssensor montiert. Fertig. Der Abstand der Rolle zum Reifen kann durch ein mitgeliefertes Werkzeug ebenfalls schnell und passend eingestellt werden.

Mit seinem Gewicht von weniger als 1 kg und einem maximalen Drehmoment am Reifen von 8 Nm ist der Hilfsmotor zwar nicht für die ganz großen Berge geeignet, aber in vielen Situationen eine spürbare Unterstützung. Der dazugehörige Akku besitzt eine Kapazität von 200 Wh und damit eine maximale Reichweite von etwa 60 km. Zudem kommt er im unauffälligen Trinkflaschen-Design daher und besitzt eine im Deckel integrierte Steuereinheit, die sich durch einfaches Drehen bedienen lässt. So entfällt zusätzlicher Kabelsalat für Controller oder Bedienteil.

Vor- und Nachteile des add-e

Vorteile

  • extrem leicht
  • einfache Montage
  • Trinkflaschen-Akku mit Controller

Nachteile

  • leicht erhöhter Verschleiß des Reifenprofils
  • relativ laut bei geringen Geschwindigkeiten

Hintergrundinfos zur GP Motion GmbH

Der Österreicher Fabian Gutbrod überlegte sich als Student, ob es denn keine Möglichkeit gäbe ohne Schweiß mit dem Rad zur Uni zu fahren. E-Bikes gab es damals zwar schon, aber sie waren ihm zu schwer und zu teuer. Außerdem wollte er sich nicht von seinem liebgewonnenen Fahrrad trennen. Daher kam ihm auf dem Hof seiner Wohnung, beim Betrachten eines alten E-Rollers, die Idee selbst etwas zu basteln. Schnell war der Roller zerlegt und nach vielen verschiedenen Versuchen nahm die Reibrolle ihren Anfang.

2015 gründeten der mittlerweile zum Master für elektrische System aufgestiegene Fabian Gutbrod, der Master für Maschinenbau Thomas Pucher und die studierte Wirtschaftlerin Tihana Pintaric im österreichischen Villach die GP Motion GmbH. Sogleich gingen sie mit einer Indiegogo-Kampagne ans Geld sammeln für ihren neuen Antrieb für Elektrofahrräder, den add-e. Die Kampagne endete im Juni 2015 und sammelte von 560 Unterstützern über 413 000€ ein. 251% des eigentlichen Finanzierungsziels. Somit konnte die Produktion beginnen.

Heute ist add-e am österreichischen Markt für Elektrofahrräder etabliert und liefert seine Umbausätze in fast alle Länder der Erde aus.

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Ein Gedanke zu „add-e – Erfahrung und Testbericht

  1. Kurt Lorenz

    Liebe Reibroller,

    Meine mit scherer Polyarthritis geplagte Farau (85) hat begreiflicherweise mit ihrem Anthrotec zunehmend Probleme, die ich (84) nur teilweise lösen kann. Die E-Version von Anthrotec ist für uns unerschwinglich, und so meine Frage an Euch, ob Ihr da eine Lösungsmöglichkeit seht.

    Liebe Grüße

    Kurt Lorenz
    Korneuburg

    Antworten

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