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Sunstar S03 Mittelmotor im Test

Bei Zahncreme und Gesundheitsartikeln denkt man nicht unbedingt an einen E-Bike-Hersteller. Dennoch ist das pfiffige japanische Unternehmen Sunstar seit Jahrzehnten auch in dieser Sparte erfolgreich unterwegs. Wir haben den beliebten Sunstar S03 Mittelmotor für dich getestet

Produkte von Sunstar

Sunstar S03+sunstar-s03-umbausatz

Mit dem S03+ liefert Sunstar einen robusten und kräftigen Mittelmotor, der für jede Art von Fahrrad geeignet ist und sich durch seine universelle Montage auch in jeden Fahrradrahmen einbauen lässt. Der relativ leichte Motor ist zudem in der optimalen Position, um mit seinem relativ geringen Gewicht trotz Elektrifizierung des Fahrrads ein möglichst natürliches Fahrgefühl zu ermöglichen.

Das bürstenlose Mittelmotor liefert mit 44Nm eine ordentliche Leistung und erreicht bei einer Betriebsspannung von 36V mit dem großen 407Wh Akku eine durchschnittliche Reichweite von 95km. Den Akku selbst gibt es in zwei Ausführungen. Einmal als Gepäckträger-Akku und etwas kleiner als Unterrohr-Akku.

Zudem bietet der integrierte Drehmomentsensor, je nach Steigung und Beanspruchung, immer die optimale Unterstützung, die sich in drei Stufen (max. 80%, 100% oder 150% Verstärkung) an die eigenen Bedürfnisse anpassen lässt. Optimal im Blick hast du diese Einstellungen mit dem optionalen LCD-Display.

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Vor- und Nachteile des Sunstar S03+

Vorteile

  • kräftiger Antrieb
  • relativ leicht
  • Einbau von Fremdakkus möglich

Nachteile

  • relativ teuer
  • Montage recht aufwändig
  • Getriebe verwendet Kunststoffzahnräder

Hintergrundinfos zu Sunstar

Die Geschichte von Sunstar beginnt im Jahre 1932 mit der Gründung von Kaneda Keitei Shokai in Japan. Damals stellte man Reparaturmaterial für Fahrradreifen her, dass für den mobilen Einsatz in Tuben abgefüllt wurde.

1946 kam man innerhalb der Firma auf die Idee, dass auch Zahncreme mit den vorhandenen technischen Mitteln in Tuben abgefüllt werden könnte. Das war zu einer Zeit als die meisten Zahnpflegemittel nur in Pulverform erhältlich waren. Die Zahncreme aus der Tube wurde ein Erfolg und bildete bald den Grundstein für das spätere Unternehmen Sunstar.

Während die Gesundheitsartikelsparte weiter expandierte, investierte Sunstar ebenfalls in die Chemieindustrie und erweiterte sein Portfolio im Bereich der Fahrräder um Artikel für Motorräder, wie zum Beispiel Bremsscheiben für die Harley-Davidson, und später auch Automobile.

In den 80er Jahren expandierte das Unternehmen dann zusehends in den globalen Markt. Es folgte die Gründung zahlreicher Niederlassungen in den USA, Italien und 1992 mit der Sunstar Deutschland GmbH in Frankfurt auch hierzulande.

Heute ist Sunstar in vier große Sparten organisiert und vertreibt Gesundheits- und Wellnessartikel auf dem gesamten Globus, während auf der anderen Seite innovative Produkte für die Automobil- und Fahrradindustrie hergestellt werden, die ebenfalls die Gesundheit und das Wohlbefinden der Menschen fördern sollen.

Wissenswertes

  • Neben dem Fahrradgeschäft war Sunstar schon früh auch ein führender Hersteller für Gesundheitsartikel, wie z.B. Zahncreme oder Rasierschaum
  • Der Firmenname „Sunstar“ ist erst später entstanden und wurde abgeleitet vom zweimal täglich Zähneputzen, wenn morgens die Sonne aufgeht und abends die Sterne am Himmel stehen
  • Ursprünglich ein rein japanisches Unternehmen, befindet sich der globale Firmensitz heute in der Schweiz

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