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Maxon Bikedrive – das Schweizer Uhrwerk fürs Rad

Maxon ist ein relativ junges Unternehmen. Es wurde 1961 im zentralschweizerischen Kanton Obwalden gegründet. Seither hat sich Maxon auf Antriebssysteme, Getriebe und Gleichstrommotoren spezialisiert. Die Maxon-Technik ist für Effizienz und Präzision bekannt und kam sogar bei der Kometenlandung der ESA-Sonde Rosetta sowie im Marsmobil zum Einsatz.

Auch im Medizinbereich hat sich die Firma einen guten Ruf erworben. 2016 wandte sich Maxon der Pedelec- und E-Bike-Branche zu. Anfänglich auf die Schweiz und die USA begrenzt, ist der Maxon Bikedrive Umbausatz nun auch in Deutschland erhältlich.

Leicht, stark, effektiv – Maxon Bikedrive

Maxon Bikedrive Umbausatz MotorSein Heckantrieb bringt als Nabenmotor lediglich 3,5 kg zusätzlich auf die Waage und glänzt mit einem außerordentlich hohen Wirkungsgrad von 85 %. Von der Fachhochschule Bern wurde er daher zum besten E-Bike-Antrieb 2017 gekürt. Sein Klinkenfreilauf verspricht ein widerstandsarmes Fahren wie bei einem normalen Fahrrad.  Auch wenn der Akku leer ist oder wenn auf die Unterstützung verzichtet wird.

Das Systemgewicht von insgesamt 6,3 kg ist unterdurchschnittlich, die Reichweite von 80 bis 140 km überdurchschnittlich. Der Akku wird an der Trinkflaschenhalterung befestigt, hat eine integrierte Diebstahlsicherung und fasst 360 bzw. 500 Wh.

Maxon Bikedrive verwandelt beinahe jedes Fahrrad mit Steckachse in ein Pedelec – von 26 bis 29 Zoll, Einbaubreiten 135, 142 sowie 148 mm. Auch ein zulassungspflichtiges S-Pedelec bzw. E-Bike bis 45 km/h wäre möglich. Der Umbausatz der Schweizer hat drei normale Unterstützungsstufen, welche per Drehgriff intuitiv geregelt werden. Boost – die vierte Unterstützungsstufe sorgt für einen besonders kräftigen temporären Schub. Eine feine Sache bergauf, beim Anfahren oder für Mountainbiker im Gelände.

Alles super, aber…

Maxon Bikedrive Umbausatz AkkuEin separates Display wird eingespart. LED-Leuchten am Griff zeigen Akkustand, Unterstützungsstufe und Motortemperatur. Auch die diversen Sensoren sind bereits in den Motor integriert und reduzieren den Kabelsalat auf ein Minimum.

Von Null auf 30 km/h in weniger als drei Sekunden ist eine sagenhafte Beschleunigung. Der Einbau besteht eigentlich vor allem im Austauschen des Hinterrades und geht entsprechend schnell. Was spricht gegen ein rundherum positives Fazit?

Aber bei so viel Sonne fällt eben doch ein Schatten. Für den Anschaffungspreis von mehr als 2000 Euro könnte man sich auch ein neues Pedelec kaufen. Da ich mich von meinem Drahtesel jedoch nicht trennen möchte, ziehe ich einen Umbausatz vor. Trotzdem hat das mit dem Maxon Bikedrive seinen Preis.

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