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SFM Bikes: Fahrradtradition seit 1886

Das traditionsreiche Unternehmen SFM Bikes bringt mit dem SFM eSolution einen Mittelmotor-Nachrüstsatz auf den Markt, der sich sehen lassen kann. Wir sagen dir, ob der Nachrüstsatz auch moderne Anforderungen erfüllen kann.

Produkte von SFM Bikes

SFM eSolution DU250sfm-esolution-umbausatz

Der DU250 ist ein Mittelmotor Nachrüstsatz mit integriertem Controller und wird in das Tretlager des Fahrrads eingebaut. Durch den niedrigen Schwerpunkt fällt der 3,7kg schwere Motor auch beim normalen Pedalieren kaum auf. Durch sein maximales Drehmoment von 50Nm und die Betriebsspannung von 36V ist er außerdem sowohl für die Straße als auch hügeliges Gelände geeignet. So wird der tägliche Weg zur Arbeit wesentlich weniger schweißtreibend.

Der Nachrüstsatz ist geeignet für alle Standard Tretlagergehäuse mit 33,5cm Innendurchmesser und 68mm Breite. Der Raddurchmesser kann dabei 8″ bis 28″ Zoll betragen. Zusätzlich wird ein LC-Display mitgeliefert, über das sich bequem die Stärke der Motorunterstützung in 4 Stufen einstellen lässt.

zum Produkt

Vor- und Nachteile des SFM eSolution

Vorteile

  • gutes Preis- /Leistungsverhältnis
  • auch Fremdakkus möglich
  • relativ leicht

Nachteile

  • schwache Display-Aufhängung
  • erhöhter Verschließ der Kette

Hintergrundinfos zur SFM Bikes Distribution GmbH

Die Unternehmensgeschichte der heutigen SFM Bikes Distribution GmbH geht bis ins Jahr 1886 zurück und ist eine Geschichte voller Übernahmen und Umstrukturierungen.

Am 5. April 1886 gründete Carl Marschütz die Fahrradfabrik „Carl Marschütz & Co.“ in der Nürnberger Bleichstraße. Ein Jahr später stieg sein Bruder als kaufmännischer Leiter in das Geschäft mit ein und es wurde in die „Nürnberger Velozipedfabrik Hercules“ umbenannt. Dank einem stetigen Wachstum wurde das Unternehmen 1897 in eine Aktiengesellschaft umgewandelt.

1928 begann man neben Fahrrädern auch leichte Motorräder unter 200cm³ und Fahrräder mit Hilfsmotor herzustellen. 1930 erfolgte dann eine enge Zusammenarbeit mit dem Motorenhersteller „Fichtel & Sachs“ aus Schweinfurt.

Während des 2. Weltkrieges wurden Carl Marschütz und sein Bruder Heinrich jedoch von den Nationalsozialisten enteignet, da sie Juden waren und nach Kalifornien fliehen mussten. Danach wurden 75% des Unternehmens im Krieg zerstört. Die verbliebenen Maschinen wurden von den Siegermächten demontiert und verkauft.

1946 begann nach dem Krieg, mit der Dresdner Bank als neuem Eigentümer, wieder die Produktion von Fahrrädern. 1949 wurden dann auch wieder Motorräder hergestellt. 1956 erfolgte dann eine Übernahme durch Grundig und zwei Jahre später wiederum der Erwerb des Unternehmens durch die Fichtel & Sachs AG und die Auferstehung als Nürnberger Hercules Werke GmbH. Im Ausland verwendete man zu dieser Zeit als Markenname auch Sachs oder DKW.

Besonders erwähnenswert ist 1985 die Fertigung und der Verkauf des weltweit ersten E-Bikes unter der Marke Hercules. Damit gelten die Nürnberger Werke als Erfinder des E-Bikes.

Ab 1987 erfolgte jedoch eine Übernahme der Fichtel & Sachs AG durch Mannesmann und damit der Ausverkauf des Unternehmens.  Zunächst wurde 1995 die Marke Hercules an die niederländische ATAG Cycle Group verkauft und die verbleibende Produktion in „Sachs Fahrzeug- und Motorentechnik“ umbenannt. Diese wurde 1998 dann an die ebenfalls niederländische Whinning Wheels Group verkauft. Die Reste des Traditionsunternehmens wurden 2001 von ehemaligen Hercules-Managern teilweise zurückgekauft und unter der Marke „Sachs Bikes“ weitergeführt.

Allerdings lief das Geschäft nicht besonders gut und so musste Sachs Bikes 2006 Insolvenz anmelden. Durch ein Management Buy Out wurde das Unternehmen vor der Insolvenz gerettet und der Name im Jahre 2008 in SFM GmbH geändert. Nur um 2013 wieder Insolvenz anmelden zu müssen. Dieses Mal wurde das Unternehmen durch das mittlerweile gegründete Partnerunternehmen der „SFM Bikes Distribution GmbH“ unter der Leitung von Geschäftsführerin Tao Wang übernommen und ist nun hauptsächlich im Im- und Export von Motor- und Fahrrädern tätig.

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