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GeoOrbital: Reibrolle trifft Vorderradmotor

Mit einer echten Innovation im Bereich der E-Bike Umbausätze, versucht GeoOrbital den Markt aufzumischen. Dieses junges Team von Ingenieuren aus Boston kombiniert dabei Technologien, wie kein anderes Unternehmen zuvor.

Produkte von GeoOrbital

GeoOrbital Wheelgeoorbital-wheel-umbausatz

Dieser Umbausatz besteht nur aus einem Vorderrad und einem Display. Sonst nichts. Einfach das Display am Lenker montieren, Rad austauschen und die Kabelverbindung zusammenstecken. Fertig! Damit dürfte das GeoOrbital Wheel der derzeit am einfachsten und schnellsten zu montierende E-Bike Umbausatz sein.

Dabei sind alle wichtigen Komponenten innerhalb des Vorderrades untergebracht. Der 500W starke Elektromotor befindet sich dabei, anders als bei herkömmlichen Nabenmotoren, direkt an der Felge und wird durch zwei weitere Rollen stabilisiert. Der 36V Akku mit 6Ah ist innerhalb dieses Rahmens aus Rollen eingesteckt, jederzeit austauschbar und bietet laut Hersteller eine maximale Reichweite von 80km. Dabei wiegt alles zusammen etwa 6kg mehr als ein gewöhnliches Vorderrad.

Der Reifen besteht vollständig aus Hartschaum und ist damit unplattbar. Er ist zudem in zwei unterschiedlichen Größen erhältlich. Einmal 26 Zoll und als 700C, was kompatibel zu 27 und 28 Zoll Reifen ist. Einziger Nachteil ist die Inkompatibilität zu Scheibenbremsen. Bisher können nur Felgenbremsen zusammen mit dem GeoOrbital Wheel verwendet werden.

Dieser Umbausatz ist außerdem der derzeit einzige Vorderrad-Umbausatz, der zu Rekuperation fähig ist!

zum Produkt

Vor- und Nachteile des GeoOrbital Wheels

Vorteile

  • sehr einfache Montage
  • sehr günstiger Preis
  • Möglichkeit der Rekuperation

Nachteile

  • hohes Diebstahlrisiko
  • in der EU zulassungspflichtig
  • keine Scheibenbremsenaufnahme

Hintergrundinfos zur GeoOrbital, Inc.

2014 starteten drei Personen in Cambridge, Massachusetts mit der Idee einen möglichst einfachen Umbausatz zu entwerfen. Sie kamen aus Unternehmen wie SpaceX, Ford oder Peace Corps zusammen, um ihren Traum wahr werden zulassen. Mit der Unterstützung des MIT und der Havard Universität begann dann 2015 die Produktion der ersten Prototypen.

Mittlerweile ist das GeoOrbital Team nach Boston gezogen und gewachsen. Jetzt stehen sie kurz vor der Fertigstellung des serienreifen Produkts. Die Kickstarter-Kampagne im Mai 2016 gehört seitdem mit 1,26 Mio. US-Dollar zu den erfolgreichsten der gesamten Plattform und sicherte dem Projekt die Finanzierung. Die Auslieferung der ersten Exemplare soll Ende 2016 erfolgen.

Der Name GeoOrbital leitet sich übrigens von den Orbitalrädern aus dem Film TRON von Disney ab. Diese nabenlosen Räder waren das Vorbild für das Design des Umbausatzes.

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